Gestern wäre sie 80 Jahre alt geworden. Wenn sie es geworden wäre. Anne Frank starb im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen, nur wenige Wochen vor der Befreiung durch die Alliierten.
Bekannt ist Anne Frank heute durch ihr Tagebuch, es ist das am meisten gelesene Zeugnis über die Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Was dieses Tagebuch so besonders macht, ist die Offenheit mit der Anne ihre Erlebnisse schrieb. Nie hatte sie vor, dieses Buch einmal jemandem zu zeigen, es sei den, ihrer besten Freundin oder ihres besten Freund.
Am 12. Juni 1942 – an ihrem 13. Geburtstag – bekam Anne ein rot-weiß gestreiftes Tagebuch geschenkt. Fortan schrieb Anne alles nieder, was sie beschäftigte. Nicht nur die Angst vor den Nazis, sondern auch ganz banale Dinge des Alltags. Dinge, die selbst heute noch junge Menschen bewegen. Freunde, Glauben, Hobbys, Zukunftsträume. Hätte Anne den Holocaust überlebt, wäre sie sicher eine hervorragende Schriftstellerin geworden, so wie es sich erträumt hatte.
„Das Tagebuch der Anne Frank“ ist und bleibt eines der schmerzhaftesten Erinnerungen an eine der schrecklichsten Abschnitte der menschlichen Geschichte. Ein Schmerz der Erinnerung, den wir nicht vergessen dürfen, weil wir sonst Gefahr laufen, dass aus der Erinnerung wieder bittere Realität wird.
Gewidmet Allen, die durch die Ungerechtigkeit Anderer leiden mussten.
Am 14.6. versucht die faschistoide Gruppe “PRO NRW” im Schloss Horst in
Gelsenkirchen einen Landes-
Parteitag durchzuführen. Hier wird deutlich wie der rechte Rand,
staatliche Gebäude
und Mittel benutzen will, um ihre Antidemokratischen Positionen zu
verbreiten.
Egal ob NPD, Republikaner, PRO NRW oder Kameradschaften, wir stellen uns
allen in den Weg, die versuchen die bürgerliche Demokratie noch weiter
auszuhöhlen.
Das Bündnis gegen Rechts ruft zur Kundgebung der SJD – Die Falken auf
und setzt ein Zeichen gegen Rechte Einfalt:
Ort: Horster Markt, Gegenüber vom Schloss Horst
Datum: 14.6.09
Zeit: Von 9-16 Uhr stehen wir bereit
Menschen mit nationalistischer, antisemitischer, rassistischer und
faschistischer Meinung
sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.”
Zu Besuch bei Lew Belogolowski, jüdischer Veteran des Zeiten Weltkrieges
Bild: Lew Belogolowski, in Gelsenkirchen lebender jüdischer Veteran des zweiten Weltkrieges
Der “Tag des Sieges” wird am 9. Mai auch in Gelsenkirchen begangenen. Dieser Tag ist der wichtigste Tag im Jahr für viele der Menschen, die aus der ehemaligen Sowjwetunion zu uns nach Deutschland, nach Gelsenkirchen gekommen sind. Es ist ein Tag, an dem sie der Toten gedenken und die Kriegsveteranen ehren, der sie aber auch mit Stolz auf ihre Geschichte zurückblicken läßt. Am 9. Mai, dem ‘Tag des Sieges’ besuchten Andreas und Heike Jordan stellvetretend für GELSENZENTRUM, KINOR, VVN/BdA, Bündnis gegen Rechts, Schokofront und die Falken den in Gelsenkirchen lebenden jüdischen Kriegsveteran Lew Belogolowski, um Grußworte zu überbringen.