Gestern wäre sie 80 Jahre alt geworden. Wenn sie es geworden wäre. Anne Frank starb im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen, nur wenige Wochen vor der Befreiung durch die Alliierten.
Bekannt ist Anne Frank heute durch ihr Tagebuch, es ist das am meisten gelesene Zeugnis über die Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Was dieses Tagebuch so besonders macht, ist die Offenheit mit der Anne ihre Erlebnisse schrieb. Nie hatte sie vor, dieses Buch einmal jemandem zu zeigen, es sei den, ihrer besten Freundin oder ihres besten Freund.
Am 12. Juni 1942 – an ihrem 13. Geburtstag – bekam Anne ein rot-weiß gestreiftes Tagebuch geschenkt. Fortan schrieb Anne alles nieder, was sie beschäftigte. Nicht nur die Angst vor den Nazis, sondern auch ganz banale Dinge des Alltags. Dinge, die selbst heute noch junge Menschen bewegen. Freunde, Glauben, Hobbys, Zukunftsträume. Hätte Anne den Holocaust überlebt, wäre sie sicher eine hervorragende Schriftstellerin geworden, so wie es sich erträumt hatte.
„Das Tagebuch der Anne Frank“ ist und bleibt eines der schmerzhaftesten Erinnerungen an eine der schrecklichsten Abschnitte der menschlichen Geschichte. Ein Schmerz der Erinnerung, den wir nicht vergessen dürfen, weil wir sonst Gefahr laufen, dass aus der Erinnerung wieder bittere Realität wird.Gewidmet Allen, die durch die Ungerechtigkeit Anderer leiden mussten.
Quelle: http://bohro.blogsport.de

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