Absofort haben wir uns der antifaschitischen Jugend-Koordinantion Gelsenkirchen“ (AJK) angeschlossen, und lege damit unsere eigenständige HP Arbeit ab.
Die HP wird zu dokumentations-Zwecken noch auf http://falkenakas.wordpress.com zu finden sein.
Alle Neuheiten gibt es unter:
Ein Schritt in Richtung der Antifaschistischen Aktion gegen Nazis,
Freundschaft.
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If the kids are united…
they will never been divided…
Antifaschistische Gruppen aus Gelsenkirchen haben sich zum 1.8.2010 in der „antifaschitischen Jugend-Koordinantion Gelsenkirchen“ (AJK) zusammengeschlossen. Dies gaben folgende Gruppen bekannt:
Die „Jugend Antifa Gelsenkirchen“, der SJD-Die Falken Arbeitskreis Antifa und Sozialismus (AKAS), die Jugend VVN-BDA und die Schokofront.
„Wir haben uns zusammen geschlossen, um das Erstarken der radikalen Rechten in Gelsenkirchen besser und gemeinsam entgegentreten zu können.“ so einE SprecherIn der Jugend Antifa, der/die aufgrund der Bedrohung durch Nazis lieber unerkannt bleiben möchte.
Geleitet vom Schwur von Buchenwald, „Die Vernichtung des Faschismus mit seinen Wurzeln, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“, will die AJK-Gelsenkirchen über rechte Tendenzen aufklären. Ebenso will sie andere Probleme in unserer Gesellschaft wie Sexismus, Antisemitismus, Rassismus und Homophobie problematisieren.
„Unsere Mittel hierfür sind Aufklärung, Demonstrationen, Solidarität und der zivile Ungehorsam, ABER keine Gewalt!“, betont noch einmal Schokoasi1, von der Schokofront. Er will aber nicht missverstanden werden: „Wir sind keine Opfer. Wir wehren uns und wollen alle in dieser Gesellschaft befähigen, sich gegen Angriffe zu behaupten.“
Das Aufgabenfeld der AJK ist groß, dabei sind die Ziele für die nächsten Monate sehr konkret gesteckt:
1. Aufbau eines Archivs auch mit Hilfe der örtlichen Medien über Rechte Aktivitäten
2. Angebot von Bildungsmaßnahmen
3. Verbreiterung des Bündnisses
„Wir sind besorgt über die Aktivitäten der Rechten in Gelsenkirchen, nicht nur, dass PRO NRW sich hier versucht, zu festigen. Auch gibt es immer öfter Probleme mit so genannten autonomen Nationalisten. Ein schwarzer Freund von uns wurde vor drei Wochen am `Lokal ohne Namen´ von ´drei Neo-Nazis angepöbelt. In diesem Fall ermittelt noch die Polizei wegen Volksverhetzung.“ bestätigte Paul, des AKAS der SJD-Die Falken Gelsenkirchen.
„Umso mehr freue ich mich, dass sich nun so viele junge Menschen zusammen geschlossen haben, um sich diesem Wahnsinn in den Weg zu stellen und nicht mehr teilnahmslos zuzusehen. Die AJK soll ein niedrigschwelliges Angebot sein, und steht allen Gruppen offen, die klar sagen `Nie wieder Faschismus´.
Wer Nazi-Aktivitäten mitbekommt, rechte Sprüche in seinem Verwandtschaftskreis jedes Mal ertragen muss, von Abschiebung betroffen bedroht ist, wegen seiner Sexualität immer wieder diskriminiert wird oder einfach nur es satt hat, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Sexualität oder Hautfarbe bedroht werden, hat bei uns einen Ansprechpartner oder, was uns am liebsten ist, ein Bündnis, wo er oder sie mitmachen kann.“
Gerne steht die AJK für Schulklassen, Jugendgruppen oder Vereine bereit, Aufklärungsseminare zu machen. Sie hilft beim Aufbau von Gruppen, die selbst aktiv werden wollen, gegen Rassismus etwas zu unternehmen wie AGs an den Schulen.
Die AJK freut sich über alle Menschen und Gruppe, die bereit sind, freundschaftlich, solidarisch und gleichberechtigt mitzuarbeiten.
Die AJK kann über die Email-Adresse: ajkge@gmx.de und ihre Homepage http://ajkge.blogsport.de erreicht werden.
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