- Der 9. Mai 2009 – ein besonderer Jahrestag(GE)

Zu Besuch bei Lew Belogolowski, jüdischer Veteran des Zeiten Weltkrieges

Bild: Lew Belogolowski, in Gelsenkirchen lebender jüdischer Veteran des zweiten Weltkrieges

Der „Tag des Sieges“ wird am 9. Mai auch in Gelsenkirchen begangenen. Dieser Tag ist der wichtigste Tag im Jahr für viele der Menschen, die aus der ehemaligen Sowjwetunion zu uns nach Deutschland, nach Gelsenkirchen gekommen sind. Es ist ein Tag, an dem sie der Toten gedenken und die Kriegsveteranen ehren, der sie aber auch mit Stolz auf ihre Geschichte zurückblicken läßt. Am 9. Mai, dem ‘Tag des Sieges’ besuchten Andreas und Heike Jordan stellvetretend für GELSENZENTRUM, KINOR, VVN/BdA, Bündnis gegen Rechts, Schokofront und die Falken den in Gelsenkirchen lebenden jüdischen Kriegsveteran Lew Belogolowski, um Grußworte zu überbringen.

Das ganze Interview unter:

http://www.gelsenzentrum.de/besuch_belogolowski.htm

Mehr dazu in diesem Video:

- Willkommen in der Realität

Willkommen in der Realität

Die Dortmunder Falken kommentieren den Angriff auf die 1.Mai Kundgebung des DGB.

Der Angriff von Nazis auf die Mai-Kundgebung des DGB hätte nie passieren dürfen. Das er passiert ist, ist ein deutliches Indiz dafür, dass selbst nach den Ausschreitungen vom 06. September 2008, weder Polizei noch Bürgerschaft begriffen haben, was sich in Dortmund an rechter Gewalt organisiert hat. Mit nahezu kindlichem Erstaunen analysiert der Polizeipräsident eine neue Qualität von rechter Gewalt. So als wäre er nicht selbst dafür verantwortlich, dass lediglich einzelne, unzureichend ausgerüstete Polizeibeamte, den Aufmarsch der Neonazis am Hauptbahnhof beobachteten.

War tatsächlich niemand vom Staatschutz und der Einsatzleitung in der Lage einzuschätzen, was ein Verbot des Naziaufmarsches in Hannover für die gewaltbereite Rechte Szene in Dortmund bedeutet?

Dabei ist die verharmlosende Einschätzung der Nazis, dem auch die Polizei nachhängt, Ausdruck einer gesellschaftlichen Fehleinschätzung. Der City Ring, der sich bei Aufmärschen der Rechten über die schwindende Kaufkraft in der Innenstadt aufregt oder CDU und FDP die im Rat einem Aktionsplan gegen Rechts und für Demokratie nicht zustimmen können, weil der Linksextremismus fehlt, zeigen wie diese Fehleinschätzung aussieht.

Da ist es denn auch nicht verwunderlich, wenn sich die Nazis in Dortmund wohlfühlen, wo es nach wie vor keinen breiten demokratischen Aufstand gegen Nazis gibt.

„Die Realität, hat all die Zauderer in Rat und Gesellschaft eingeholt. Nach diesem 1. Mai kann es kein „weiter so“ mehr geben. Wer jetzt nicht begriffen hat, dass es den Einsatz aller braucht, um den Nazis in dieser Stadt den Boden zu entziehen, der fordert die Nazis geradezu heraus, Gottesdienste, Einkaufstempel oder Parteitage anzugreifen.“ ,so Thomas Oppermann, Vorsitzender der Dortmunder Falken.

http://www.falken-do.de/modules.php?name=News&file=article&sid=140

- 1. i.d.a. Jugendblock Gelsenkirchen zum 1. Mai

keksmonster

Für ein selbstbestimmtes Leben

„Uns reichen keine Krümel,
wir brauchen die ganze Bäckerei“

Der internationale, demokratische und antifaschitische Jugendblock Gelsenkirchen 2009

unterstützt durch: Jusos GE, Grüne Jugend GE, SJD- Die Falken GE und Schokofront

fur-ein-selbstbestimmtes-leben – Aufruf zum Jugendblock 2009 GE

Erstes Bild:

Mehr unter:http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/jugendblock-auf-der-1mai-demo-442/comment-page-1#comment-326

- 18.April 2009 Demo gegen Naziladen „Oseberg“(essen)

Erneute Demo gegen Naziladen „Oseberg“

Freitag den 03.April eröffnete der Thor Steinar Laden „OSEBERG“ in der Essener Innenstadt (Viehofer Straße 20). Er ist der einzige Laden im Westdeutschen Raum. Die früheren Läden in Bochum und Dort- mund mussten aufgrund massiver Proteste geschlossen werden. Auch in Essen wird es breiten Protest geben!Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 8. April berichtet, versucht der Vermieter des Hauses auf der Viehofer- straße 20 eine fristlose Kündigung gegen die Betreiber des „Oseberg“ zu erwirken. Er sei von der Firma MediaTex nicht über den politischen Hintergrund des Unternehmens informiert worden.

Trotzdem oder gerade deshalb:
Antifa-Demo:
Samstag, 18.April 2009
14:00 Uhr
Essen Hauptbahnhof (Willy-Brandt-Platz)

- „Seid Laut“ Festival Samstag 11.4. im Stadtgarten Gelsenkirchen

Seid laut gegen Krieg -

Morgen(Samstag) ab 15 Uhr Musikfestival gegen Krieg und Faschismus im Stadtgarten(Gelsenkirchen) mit Punk, Ska, Reggae, Rock und Pop bis 22 Uhr, kostenlos und draußen. Mehr Infos unter www.seid-laut.de – Kommt in Horden!

„Im Stadtgarten an der Zeppelinallee wird’s am Ostersamstag laut, und zwar „laut gegen Krieg”. So das Motto des Open-Air-Konzerts am Musikpavillion, zu dem U-Turn (Dancehall/Reggae), Rondoprinz, Rockwohl Degowski und die Essener Ska-Rock-Spielmänner Fat Flanders eingeladen wurden. Ab 16 Uhr darf bei freiem Eintritt die Stimme erhoben werden. Der Veranstalter weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass „für Menschen mit rassistischem und nationalistischem Gedankengut kein Platz ist auf dem Festival”. Und das ist gut so.“

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/2009/4/9/news-116749615/detail.html

Gruß, Paul